Begrüßung, Geschenke und Verhalten – Weltweite Regelungen des Anstands und der Höflichkeit

Nicht nur bei Geschäftsterminen, sondern generell bei Aufenthalten im Ausland sollte jeder Reisende die landesspezifischen Regeln des Anstands und der Höflichkeit kennen. Dies zeugt von Respekt und verbessert zudem die Außenwirkung von Deutschland. Doch was gilt es in verschiedenen Ländern dieser Welt zu beachten, wenn es um die Begrüßung, persönliche Einladungen oder die Tischsitten geht und welche Fettnäpfchen sollten tunlichst vermieden werden?

 

USA

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Die USA sehen sich selbst als die Leading Nation an und viele Amerikaner verfügen über einen großen Nationalstolz. Da das Land fast komplett aus Einwanderern besteht und zudem in zahlreiche einzelne Bundesstaaten gegliedert ist, kann es regional zu starken Unterschieden im Hinblick auf die Umgangsformen kommen. Dennoch gibt es einige Benimmregeln, an die Reisende sich in den ganzen USA stets halten sollten.

 

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Die Begrüßung

Die Begrüßung gestaltet sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten meist locker und herzlich. Standard sind ein fester Händedruck beziehungsweise Handschlag und die Begrüßung „Hello, how are you?“. Auf diese Frage wird in aller Regel nur kurz und knapp geantwortet, etwa mit einem „Fine, thank you“ oder der Gegenfrage „How are you?“. Es handelt sich bei der Frage nach dem Befinden lediglich um eine Floskel, auf die die Amerikaner weder eine ehrliche Antwort, noch lange Ausführungen erwarten. Eine weitere Grundregel besagt, dass alle Anwesenden einander vorgestellt werden, wobei bei der Vorstellung stets die Vorzüge der Personen herauszuheben sind. Dies gilt gleichermaßen für den Businessbereich. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass derjenige, der den anderen zuerst sieht, auch zuerst grüßt, ohne Rücksicht auf hierarchische Unterschiede. Direkter, aber nicht übertriebener Augenkontakt mit Ranghöheren wird zudem als ein Zeichen von Ehrlichkeit gewertet.

 

Einladungen und Geschenke

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Die Amerikaner sind die Meister der Floskeln und wer alles, was sie sagen, zu ernst nimmt, kann schnell einmal ins Fettnäpfchen treten. Wer zum Beispiel zu einer Party eingeladen wird, aber keinen konkreten Zeitpunkt gesagt bekommt, darf diese Einladung nicht ernst nehmen, denn sie wurde aus reiner Höflichkeit ausgesprochen.

Wer in den USA eine ernstgemeinte Einladung erhält, bringt in aller Regel ein kleines Präsent mit. Dieses sollte nicht zu teuer sein und den Gastgeber nicht in Verlegenheit bringen. Blumen für die Gastgeberin sind immer eine schöne Idee. Die Kleidung ist in der Freizeit meist leger, zu freizügige Kleidung bei Frauen ist jedoch selten gern gesehen. Zu geschäftlichen Einladungen ist eine angemessene und eher elegante Garderobe erwünscht.

 

Die Tischsitten

In US-amerikanischen Restaurants ist es üblich, dass das Personal die Gäste zum Tisch führt. Dies gilt jedoch nicht für Bars, kleine Diner oder ähnliches. Sich am Tisch die Nase zu putzen, wird als Fauxpas angesehen. Besser ist es, dafür die Toilette aufzusuchen. Wer diese nicht findet, möchte aber bitte nicht nach der „toilet“ fragen, sondern eleganter, nach den „restrooms“. Ansonsten geht es in amerikanischen Restaurants vergleichsweise zwanglos zu. Amerikaner essen häufig nur mit einer Hand. Sie schneiden sich das Fleisch vor und verspeisen es dann mithilfe der Gabel. Wer dennoch an seinen deutschen Tischmanieren festhalten will, kann dies ruhig tun, viele Amerikaner empfinden diese sogar als besonders fein. Das Geben von Trinkgeld gehört in den USA zum guten Ton. Zehn bis 15 Prozent dürfen es gerne sein, denn die meisten Menschen in der Gastronomie leben fast ausschließlich von ihren Trinkgeldern.

 

Die größten Fettnäpfchen

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China

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China fasziniert Reisende vor allem wegen seiner Fremdartigkeit, doch auch, wegen seiner krassen Gegensätze. Aber nicht nur die chinesische Küche ist für Europäer zeitweise eine echte Herausforderung, auch die Umgangsformen im Land der Mitte sind ganz andere als in Deutschland.

 

Die Begrüßung

Bei der Begrüßung ist es in China üblich, sich kurz zu verbeugen. In touristischen Regionen und im internationalen Geschäftsverkehr sind die Chinesen zwar auf den typischen Handschlag der Europäer eingestellt, wer höflich sein möchte, sollte sein Gegenüber jedoch typisch chinesisch begrüßen. Es gibt Rangsysteme, welche bei der Begrüßung in China stets zu beachten sind:

  • Der Ranghöhere wird von demjenigen mit niedrigerem Rang zuerst gegrüßt.
  • Der Ältere wird vom Jüngeren zuerst gegrüßt.
  • Der Mann wird vor der Frau begrüßt.

Im Geschäftsbereich ist es die Regel, dass bei der Begrüßung direkt die Visitenkarte überreicht wird. Sie wird mit beiden Händen übergeben, während der eigene Name gesagt wird. Die Visitenkarte wird dafür stets aus der Brusttasche gezogen, nie aus der Hosentasche oder dem Geldbeutel. Wer eine Visitenkarte bekommt, sollte diese immer direkt durchlesen, alles andere ist unhöflich. Bei der Begrüßung und beim Smalltalk ist von Berührungen komplett abzusehen. Akzeptierte Themen beim Smalltalk sind:

  • Wetter
  • Sport
  • Urlaub
  • Familie

Zudem ist es gern gesehen, wenn Ausländer zumindest einige einfache Worte, wie „bitte“, „danke“ oder „guten Tag“ auf Chinesisch beherrschen. Während der Begrüßung den Blick zu senken, gilt als Zeichen von Respekt und keinesfalls als unhöflich.

 

Einladungen und Geschenke

Pünktlichkeit wird bei den Chinesen sehr geschätzt, wer also eine Einladung bekommt, muss auch pünktlich erscheinen, egal, ob es sich um eine geschäftliche oder private Einladung handelt. An der Wohnungstür werden die Schuhe ausgezogen und es wird stets ein Gastgeschenk überreicht. Je höher der Rang des Gastgebers ist, desto größer darf auch das Geschenk ausfallen. Grundsätzlich freuen sich Chinesen sehr viel mehr über kitschige als über funktionelle Geschenke.

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Die Geschenke dürfen dabei nicht in schwarzem oder blauem Geschenkpapier eingepackt sein, denn dies steht für Trauer. Auch Weiß und Gelb sind zu vermeiden. Besser ist rotes Papier. Messer und scharfe Dinge sollten nicht verschenkt werden, genauso wie weiße Schnittblumen. Der Beschenkte wird erst einmal nicht annehmen wollen, dann ist es die Pflicht des Schenkenden, ihm das Geschenk so lange anzubieten, bis dieser akzeptiert. Geöffnet wird das Geschenk übrigens erst, wenn die Gäste gegangen sind.

 

Die Tischsitten

Im Restaurant wird die Bestellung stets dem Gastgeber überlassen. Als höflich gilt, alles und sei es noch so ausgefallen, zu probieren und den Geschmack zu loben. Will jemand etwas partout nicht essen, so muss er dies begründen, etwa mit einer Unverträglichkeit. Der Gast beginnt stets zuerst mit dem Essen. Es wird sich immer gegenseitig eingeschenkt und niemand füllt sein Glas selbst. Wer nichts mehr essen oder trinken will, lässt den Teller beziehungsweise das Glas halbvoll stehen, ansonsten wird immer weiter nachgereicht. Schmatzen, rülpsen oder mit vollem Mund sprechen, wird in China nicht als Fauxpas angesehen, sondern entspricht dem chinesischen Wohlgefühl beim Essen. Wichtig ist jedoch, die Essstäbchen immer neben der eigenen Schale abzulegen und sie nicht zu benutzen, um etwas von der gemeinsamen Speiseplatte zu nehmen. Ebenfalls ein großes Tabu ist es, sich am Tisch die Nase zu putzen. Ganz wichtig: Trinkgelder sind untypisch in China und können sogar als Beleidigung aufgefasst werden.

 

Die größten Fettnäpfchen

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Russland

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Das kalte weite Russland hat nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell einiges für Reisende zu bieten. In der Geschäftswelt gewann Russland in der Vergangenheit vor allem aufgrund seiner enormen Gas- und Ölvorkommen sowie seiner zahlreichen anderen Rohstoffe an Bedeutung und gehört heute zu den Big Playern im Business-Bereich. Doch worauf müssen sich Urlauber und auch Business-Reisende einstellen, wenn sie in das Land des Wodkas, der Matroschka und des Väterchens Frost reisen? Welche Verhaltensweisen gelten im Hinblick auf Anstand und Höflichkeit?

 

Die Begrüßung

In Russland wird sich mit Handschlag begrüßt. Dies gilt allerdings nur für die Männer. Frauen hingegen werden meist nur mündlich begrüßt. Eine Geschäftsfrau muss von sich aus die Hand reichen, damit ein Mann diese drückt, umgedreht gilt dies als Fauxpas. Der Handschlag darf dabei nie über der Türschwelle gegeben werden, denn dies, so ein alter Glaube, soll Unglück bringen. Unter alten Freunden und Bekannten sind zudem Umarmungen und sogar Küsse auf den Mund nicht unüblich. Im Geschäftsbereich ist jedoch davon abzusehen. Grundsätzlich suchen Russen meist größere Nähe und halten längeren Blickkontakt, als es die meisten Europäer gewöhnt sind.

 

Einladungen und Geschenke

Restauranteinladungen sind üblich, private Einladungen hingegen selten und somit eine große Ehre. Dementsprechend sollte solch eine Einladung nie ausgeschlagen werden. Genau wie in China, werden auch in Russland immer die Schuhe ausgezogen, bevor eine Wohnung beziehungsweise ein Haus betreten wird. Es empfiehlt sich also, Hausschuhe einzupacken. Gastgeschenke gehören auch in Russland zum guten Ton. Immer passend ist eine ungerade Anzahl an Blumen. Eine gerade Anzahl wird nur in Trauerfällen verschenkt. Ebenfalls abzusehen, ist von gelben Blumen, denn Gelb ist die Farbe der Eifersucht. Nach einer Einladung sollte stets eine Gegeneinladung ausgesprochen werden.

 

Die Tischsitten

Auch in Russland wird der Tisch im Restaurant nie selbst ausgesucht, sondern vom Personal zugewiesen. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass völlig fremde Personen zusammen an einen Tisch gesetzt werden. Wer ins Restaurant eingeladen wird, sollte Zeit mitbringen. Nicht nur die Tischgespräche können mitunter lange dauern, auch langes Warten auf das Essen, beziehungsweise die Rechnung ist in Russland normal. Oberbekleidung darf nicht mit in den Speisesaal genommen werden, dies gilt als unschicklich. Sie ist stets an der Garderobe abzugeben. In Russland wird gerne und viel Wodka getrunken, auch im Restaurant. Wer sich dem entziehen will, sollte einen medizinischen Grund anbringen, um den Gastgeber nicht zu beleidigen.

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Wer hingegen einmal mittrinkt, muss dann auch bis zum bitteren Ende durchhalten und das kommt bei Europäern meist früher als bei den trinkfesten Russen. Strenge Tischsitten, wie in anderen Ländern, gibt es in Russland nicht. Lediglich das Naseputzen bei Tisch ist auch hier ungern gesehen.

 

Die größten Fettnäpfchen

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Knigge in Europa

Nachdem nun ferne Länder und ihre Sitten und Gebräuche behandelt wurden, folgt ein kleiner Reise-Knigge für die europäischen Länder Frankreich und Großbritannien.

 

 

Frankreich

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Frankreich ist als Urlaubsland vor allem bei den Deutschen sehr beliebt. Nicht zuletzt liegt das an seinen malerischen Landschaften, dem feinen Essen, der erlesenen Mode und der beeindruckenden Architektur sowie der zahlreichen Kulturangebote in den großen Städten, wie Paris oder Marseille. Dabei gilt Frankreich in puncto Anstand und Höflichkeit als besonders streng. Vor allem, wenn es um korrekte Tischmanieren geht, haben die Franzosen ganz genaue Vorstellungen und Besucher aus Deutschland kommen ihnen nicht selten etwas ungehobelt vor. An welche Regeln sollten sich Reisende halten, wollen sie in Frankreich nicht unangenehm auffallen?

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Im Jahr 2014 sind 2,55 Millionen Deutsche nach Frankreich in den Urlaub gefahren (AWA 2014 © In Statista)

 

Die Begrüßung

Freunde, enge Bekannte und Verwandte begrüßen sich in Frankreich mit dem berührungslosen Wangenkuss. Unter Fremden oder im geschäftlichen Bereich ist jedoch der Händedruck üblicher. Dieser sollte nicht zu kräftig sein und auch das Schütteln der Hände ist eher unüblich. Wichtig jedoch ist, stets Augenkontakt zu halten. Die formelle Anrede lautet „Bonjour“, im Freundeskreis reicht auch ein einfaches „Salut“. Wichtig ist, dass Franzosen stets Madame oder Monsieur an ihre Begrüßung hängen. Es heißt also „Bonjour, Madame“, wenn jemand einer Dame einen guten Tag wünschen will oder „Bonsoir, Monsieur“, was „Guten Abend mein Herr“ bedeutet. Ohne dieses Anhängsel wirkt der Gruß kurz angebunden und unter Umständen sogar unhöflich.

 

Einladungen und Geschenke

Eine private Einladung nach Hause zu bekommen, ist in Frankreich selten und somit wird dem Reisenden eine sehr große Ehre zu Teil. Wer eingeladen wird, bringt ein kleines Geschenk mit. Üblich sind Blumen oder Süßigkeiten. Rote und gelbe Blumen werden nicht verschenkt. Üblich ist es, der Gastgeberin die Blumen schon am Morgen der Einladung per Kurier zustellen zu lassen. Wer zum Abendessen eingeladen wird, sollte sich beim Gastgeschenk mehr Gedanken machen. Üblich sind kulinarische Spezialitäten oder auch ein guter Wein. Passende und eher elegante Kleidung ist ebenfalls zu empfehlen, denn der Franzose legt in der Regel viel Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild und erwartet dies auch von seinen Gästen. Die übertriebene Pünktlichkeit der Deutschen wird in Frankreich eher belächelt. Lädt ein Gastgeber um 18:00 ein, rechnet er nicht vor 18:15 mit seinen Gästen.

 

Die Tischsitten

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Freie Platzwahl haben Gäste in Frankreich nur in einfachen Cafés, Bars oder einer Brasserie, in Restaurants geleitet der Kellner zum Platz. Frankreich gilt als das Land mit den strengsten Tischmanieren. Schmatzen, Schlürfen oder Sprechen mit vollem Mund sind absolut verpönt. Zudem werden selbst Hähnchenschenkel mit Messer und Gabel verspeist, genau, wie das Obst zum Dessert. Zu große Salatblätter werden ordentlich gefaltet und es wird stets ein kleiner Anstandsrest auf dem Teller zurückgelassen. Wer eine Käseplatte bestellt, schneidet sich mit dem bereitliegenden Käsemesser von zwei bis drei Käsestücken etwas ab, aber auf keinen Fall an der Spitze. Soßenreste mit dem Brot aufzusaugen oder in die Suppe zu pusten, damit diese schneller abkühlt, sind ebenfalls große Fauxpas. Die Rechnung wird in Frankreich immer gemeinsam gezahlt und das Trinkgeld, welches üblicherweise zehn Prozent beträgt, wird nie draufgeschlagen, sondern diskret auf dem Tisch zurückgelassen.

 

Die größten Fettnäpfchen

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Großbritannien

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Genau wie jedes andere Land, hat auch Großbritannien seine kulturellen Eigenarten, auf die sich Reisende, egal ob privat oder geschäftlich, einstellen sollten. Was gibt es also auf der Insel neben dem Linksverkehr und den kulinarischen Eigenheiten, wie Beans und Bacon, also Bohnen und gebratener Speck zum Frühstück, noch zu beachten?

 

Die Begrüßung

Die Briten reichen sich bei der Begrüßung weit weniger die Hand, als es in Deutschland üblich ist. Die traditionelle Begrüßung, also ein „How do you do?“, welche viele Deutsche noch im Englischunterricht gelernt haben, wird nur noch selten gebraucht. Moderner ist ein „How are you?“, welches stets entweder mit „Fine, thank you“ oder „Very well, thank you“ zu beantworten ist. Niemand möchte lange Ausführungen über das wirkliche Befinden hören, also sollten sich auch Reisende stets an diese Floskeln halten.

 

Einladungen und Geschenke

In Großbritannien sind persönliche Einladungen nach Hause ebenfalls eine seltene Angelegenheit. Ein kleines Präsent mitzubringen, ist auf jeden Fall Pflicht. Blumen schätzen die Briten dabei weniger, sie freuen sich eher über Wein, Champagner oder erlesene Pralinen. Im Anschluss gehört es sich, sich mittels einer Karte beim Gastgeber für die Einladung zu bedanken.

 

Die Tischsitten

Sich bei einem geschäftlichen Essen zu verspäten, gilt als grob unhöflich, bei einer privaten Einladung hingegen wird eine Verspätung von einer Viertelstunde einkalkuliert. Briten finden es unschicklich, den Löffel beim Verzehr von Suppe mit der Spitze voran in den Mund zu stecken. Besser ist es, ihn seitlich anzulegen und die Suppe in den Mund fließen zu lassen. Mit der Gabel wird zudem nie geschaufelt, sondern stets gespießt. Dies gilt auch für so unpraktische Lebensmittel wie Erbsen. Das Trinkgeld fällt in Großbritannien üppiger aus als in anderen Ländern und beträgt mindestens 15 Prozent der Rechnungssumme.

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Die größten Fettnäpfchen

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