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Babys fotografieren: So gelingen süße Babybilder

Kleines Wunder, großes Glück: Die ersten Wochen mit dem Nachwuchs sind etwas unwiederbringlich Schönes. Schaffen Sie Erinnerungen, die bleiben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Ihnen zuhause süße Babybilder gelingen. Wir geben Ihnen zehn Tipps und DIY-Ideen an die Hand und zeigen fünf kreative Foto-Inspirationen, wie Sie Ihr Baby fotografieren können.

Schlafendes Baby mit Kuschelhase

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

Grundlegende Fragen zur Babyfotografie: Das müssen Sie wissen

Bevor Sie sich in das Shooting-Abenteuer mit Ihrem Baby stürzen, sollten Sie sich ein paar Dingen bewusst werden. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Newborn- und Baby-Fotografie? Warum sollten überhaupt Fotos gemacht werden? Wann und wo ist der ideale Zeitpunkt, um ein paar Babybilder zu machen?

Was ist der Unterschied zwischen Neugeborenen- und Baby-Fotografie?

Der zentrale Unterschied zwischen Neugeborenen- und Baby-Fotografie liegt im Alter des Kindes. Während man in den ersten zwei Wochen nach der Geburt von Neugeborenen beziehungsweise Newborn-Fotografie spricht, versteht man unter Baby-Fotografie das komplette erste Lebensjahr ab der dritten Lebenswoche. In den ersten Wochen sind die Säuglinge noch sehr schläfrig, weshalb sie leicht in einem Korb oder auf einer Decke zu positionieren sind. Baby-Fotoshootings gestalten sich meist ein wenig lebendiger, die Kleinen sind aktiver und machen das Shooting zu ihrer ganz eigenen Bühne.

Warum sollte ich Neugeborenenfotos machen?

Die Geburt eines Kindes ist eine besondere – wenn nicht die schönste – Phase im Leben. Neugeborene entwickeln sich besonders in den ersten Tagen und Wochen enorm. Um die schnelllebige Entwicklung des Kindes festzuhalten und ein Verblassen der Erinnerungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Neugeborenen-Fotoshooting. Die Fotos bilden eine schöne Erinnerung für die ganze Familie und fangen unvergessliche Momente ein. Setzen Sie Ihr kleines Wunder fotografisch in Szene und halten die Freude der ganzen Familie in liebevollen Schnappschüssen fest.

Tipp: Personalisieren Sie die Einladung zur Taufe mit einem Foto Ihres Neugeborenen. In unserem Shop finden Sie eine Vielfalt an Ideen für Mädchen und Jungen.

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Wann und wo Babys fotografieren?

Baby-Fotos sollten Sie erst in der zweiten Lebenswoche machen. Genießen Sie bis dahin die Zeit mit Ihrem kleinen Schatz und gönnen Sie sich Ruhe, sodass sich auch das Baby entspannen und an die neue Umgebung gewöhnen kann. Für das erste Fotoshooting ist Ihr Zuhause der ideale Ort – der Ort des Kennenlernens, der Geborgenheit und Sicherheit. In gewohnter Atmosphäre entstehen natürliche und authentische Babyfotos. Optional können Sie auch ein professionelles Studio aufsuchen.

Baby schläft bei Mama auf dem Sofa

Bei der Babyfotografie zuhause fühlt sich der kleine Nachwuchs geborgen, behütet und beschützt.

10 Tipps und DIY-Ideen für ein gelingendes Baby-Fotoshooting

Bei einem Baby-Fotoshooting zuhause ist es egal, ob Sie mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera oder Ihrem Smartphone fotografieren. Entscheidend ist, dass Sie sich im Vorfeld Gedanken über die Location machen, süße Accessoires aussuchen und mögliche Posen überlegen. Dabei sollen Ihnen unsere 10 Tipps und Ideen helfen.

1. Zeit nehmen

Nehmen Sie sich mehrere Stunden für die Vorbereitung und die anschließende Durchführung des Baby-Fotoshootings Zeit. Nicht immer läuft alles nach Plan! Babys sind keine Fotomodels, die Ihren Anweisungen folgen und stillhalten, bis Sie das perfekte Foto geschossen haben. Sie kennen die Gewohnheiten Ihres Kindes am besten. Wann ist Ihr kleiner Schatz besonders ruhig und zufrieden? Um welche Uhrzeit ist er quicklebendig und aktiv? Planen Sie diese Phasen in den groben Ablauf Ihres Shootings mit ein.

2. Mit ausgeschlafenem Baby beginnen

Es ist wichtig, dass Sie mit dem Shooting starten, wenn Ihr Baby ausgeschlafen und fit ist. Ansonsten wird das Baby schnell ungeduldig, beginnt zu quengeln oder gar zu schreien. Schläft Ihr Baby während des Fotoshootings friedlich ein, ist dies jedoch die ideale Gelegenheit, um Nah- und Detailaufnahmen von den klitzekleinen Babyfüßen, Ohren oder Händen zu machen. Fotografieren Sie ebenso Besonderheiten an Ihrem Baby – beispielsweise Grübchen, Falten oder kleine Härchen.

3. Baby vorher füttern

Füttern Sie Ihren Sonnenschein am besten kurz vor dem Shooting, bis er richtig satt ist, sodass Sie sich für eine längere Zeit ungestört dem Shooting widmen können. Natürlich stillen Sie Ihr Baby bei Bedarf auch nochmals während des Shootings.

4. Accessoires und Kleidung bereitlegen

Damit nicht jedes Foto gleich aussieht, sollten Sie sich im Vorhinein Gedanken über mögliche Posen und Accessoires machen. Auch Wechselkleidung sollten Sie bereitlegen. Folgende Accessoires können Sie in Ihr Babyfotoshooting super integrieren:

  • Spielsachen, Geburtstag-Würfel oder Kuscheltiere
  • Kuscheldecken, Wollzopf oder Schlafsack
  • Strickmützen oder Stirnbänder

5. Hintergrund und Location testen

Testen Sie im Vorfeld die Location: Am besten prüfen Sie den Hintergrund und das Licht, wenn Sie ein paar Probefotos von Geschwisterchen oder Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin machen. Der Hintergrund sollte ruhig und einfarbig sein, beispielsweise eine helle Kuscheldecke auf dem Boden. Wählen Sie eine Location in der Nähe eines großen Fensters, damit viel Licht hereinstrahlt. Dieses können Sie mit einer weißen Decke oder einem Stück Styropor reflektieren, damit das Gesicht Ihres Kindes optimal ausgeleuchtet wird.

6. Technik: Kamera und Lichtverhältnisse prüfen

Um einzigartige Momente einzufangen, benötigen Sie nicht unbedingt eine moderne Spiegelreflexkamera. Auch mit Ihrem Smartphone können Sie unvergessliche Augenblicke festhalten.

Verwenden Sie dazu natürliches Tageslicht. Achten Sie besonders darauf, dass der Teil, auf dem der Fokus liegt, schön ausgeleuchtet ist.

7. Detailaufnahmen und Perspektivenwechsel ausprobieren

Probieren Sie verschiedene Blickwinkel und Perspektiven aus. Legen Sie sich flach auf den Boden, stellen Sie sich auf einen Stuhl, fotografieren Sie von nah und fern, auf Augenhöhe. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Spielen Sie mit Nahaufnahmen, Detailshots und Ganzkörperfotos, auf denen man auch die liebevoll eingerichtete Umgebung sieht.

8. Trick: Fön verwenden und Musik aussuchen

Musik hilft bekanntlich, um gute Stimmung zu schaffen. Dies ist auch beim Baby-Fotografieren der Fall. Wählen Sie beruhigende Musik, um die Auslösegeräusche der Kamera zu übertönen, welche das Baby erschrecken könnten.

Wird Ihr Baby quengelig, eignet sich ein Fön zur Beruhigung. Durch die Geräusche werden die Kleinen an Mutterleibgeräusche erinnert. Zeitgleich spendet der Fön Wärme. Achten Sie jedoch darauf, dass der Fön nicht zu heiß eingestellt ist!

9. Geschwister einbinden

Große Geschwister sprühen vor anfänglicher Neugierde. Meist wollen sie tatkräftig mitanpacken und sind sehr engagiert. Ist dies nicht der Fall, kann auch mal eine kleine Bestechung in Form einer Süßigkeit hilfreich sein. Binden Sie das Geschwisterchen ein: Lassen Sie es beispielsweise den Fön halten, für die richtige Positionierung von Requisiten sorgen oder einmal vor die Kamera treten.

10. Flexibilität, Sicherheit und Ruhe ausstrahlen

Die Sicherheit Ihres Kindes geht immer vor. Sichern Sie dazu Ihre Kamera am besten mit einem Kameragurt um Ihren Hals. Kabel, über die man stolpern kann, sollten abgeklebt werden. Das Baby muss sicher liegen oder sitzen und darf keinerlei Gefahr ausgesetzt werden.

Seien Sie flexibel! Babys stecken voller Überraschungen. Reagieren Sie ruhig und gelassen auf die Aktionen Ihres Kindes. Hier ist Improvisation und Spontanität gefragt. Die besten und lustigsten Babyfotos entstehen meist ungeplant und inspiriert durch die Einzigartigkeit Ihres kleinen Wunders. Passen Sie den richtigen Moment ab – ein Gähnen vor dem Nickerchen, ein Strecken kurz nach dem Aufwachen oder ein leichtes Schmunzeln während des Schlafens.

Schlafendes Baby lächelt

Ein schlafendes Baby mit einem Lächeln ist ein wunderschönes Fotomotiv.

Babyfotografie zuhause: 5 Foto-Ideen für unvergessliche Momente

Schlafmangel, Stress und Geschrei – auch das gehört zu den ersten Wochen mit einem Neugeborenen dazu. Ein Baby stellt das Leben auf den Kopf. Damit das Fotografieren in dieser Zeit nicht zu kurz kommt, haben wir für Sie fünf Ideen zusammengestellt, die sich ganz leicht und ohne viel Aufwand in den eigenen vier Wänden umsetzen lassen.

1. Alltagsmomente

Zu den schönsten Fotomomenten zählen ganz banal erscheinende Momente im Alltag: Ein Geschwisterchen kuschelt mit dem Neugeborenen, das Kleine liegt während eines Spaziergangs im Kinderwagen oder Sie streicheln Ihrem Baby sanft über die ersten Haare. Ebenso beim ersten Bad, beim Stillen, auf dem Wickeltisch oder auf Papas Bauch entstehen intime Fotomotive, die Wärme und Nähe ausstrahlen.

Tipp für Fotos beim Kuscheln: Wählen Sie eine helle Decke in natürlichen Farben als Hintergrund.

Vater kuschelt mit Baby

Beim Rumalbern im Bett entstehen sehr authentische und süße Babybilder.

2. Detailaufnahmen

Was gibt es Süßeres als winzige Babyfüßchen und große Kulleraugen? Um alle Details einzufangen, sollten Sie sehr nah an Ihr Kind herantreten. Die zarten Motive wirken dadurch eindrucksvoller.

Tipp für Detailaufnahmen: Legen Sie die Hände eines Erwachsenen daneben, um die Größenverhältnisse deutlich aufzuzeigen.

Detailaufnahme von Babyfüßchen

Während eines Nickerchens lassen sich Detailaufnahmen besonders gut fotografieren.

3. Babyfotos mit Eltern und Geschwistern

Intime Momente entstehen dann, wenn auch andere Familienmitglieder auf dem Bild sind. Legen Sie das Baby auf den Bauch des Partners oder in die Arme eines Geschwisterchens.

Tipp für Fotos mit Geschwistern: Natürliche Fotos entstehen, wenn die Kinder zusammen spielen oder kuscheln.

Große Schwester mit kleinem Baby

Geschwisterliebe in einem Bild: Die große Schwester sorgt sich um das Neugeborene.

4. Monatsverlauf mit Ziffern

Ein Baby wächst und entwickelt sich in den ersten Monaten enorm. Um die rasante Entwicklung bildlich nachvollziehen zu können, schießen Sie jeden Monat ein Bild Ihres Babys am gleichen Ort. Legen Sie es dazu auf den Boden und kreieren daneben die Monatszahl in verschiedenen Varianten: Einmal wird die Zahl mit Blumen geformt, das andere Mal mit Spielen nachgebaut oder die Ziffer wird auf eine Tafel geschrieben.

Baby neben Monatstafel

Die Fotos im Monatsverlauf bieten eine schöne Basis für das erste Fotobuch.

5. Verschiedene Berufe

Verkleiden Sie Ihr Baby und erzählen kleine Geschichten. Egal ob Schornsteinfeger, Bäcker oder Maler, bei diesen Bildern wird man auch in Zukunft noch Schmunzeln!

Baby verkleidet als Schornsteinfeger

Versüßen Sie Ihr Zuhause mit Babyfotos in lustiger Verkleidung – ein wahrer Eyecatcher.

Danke sagen: Süße Ideen zur Verwendung Ihrer Babyfotos

Einfach einmal Danke sagen: Sei es für die Unterstützung während der Schwangerschaft, für die liebevollen Glückwünsche zur Geburt oder für die gelungene Babyparty. Sie haben bereits Ihr Baby fotografiert und wollen nun allen Ihr Ergebnis präsentieren? Teilen Sie Ihre Freude und versenden individuelle Geburtskarten oder Geburt-Danksagungen.

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Mit einer schönen Einladung zur Taufe können Sie Ihre Gäste über den großen Tag informieren und Sie anschließend mit einer Danksagungskarte an den wunderschönen Tag der Taufe zurückerinnern. Personalisieren Sie die Menükarte mit eigenen Bildern und Sprüchen, das Kirchenheft sowie die Tischkarten mit Ihrem eigenen Design, sodass der Tag für die gesamte Gesellschaft unvergesslich bleibt. Neben Klassikern für Mädchen und Jungen finden Sie bei uns auch neutrale Karten in vielerlei Variationen, beispielsweise mit Konfetti, Eukalyptus oder Regenbogen als Motiv.

Sie sind noch unsicher, welchen Spruch Sie auf die Geburtskarte schreiben sollen? Dann kann Ihnen unser Magazin-Beitrag It’s a baby! Die 60 schönsten Sprüche für die Geburtskarten weiterhelfen. Weitere Inspirationen rund um das Thema Geburt und Taufe finden Sie in unserem Magazin.

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