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Bullet Journal für Anfänger: Was, warum & wie

Bullet Journals sind in aller Munde. Die individuellen Kalenderbücher sollen helfen, den eigenen Alltag besser auf die Reihe zu bekommen. Wir stellen Ihnen die Methode des Bullet Journals vor und erklären, wie Sie selbst am besten damit anfangen.

Bullet Journal führen

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch, das Sie zu Ihrem ganz individuellen Kalender gestalten. Es soll Ihnen helfen, sich besser zu organisieren und Struktur in Ihre Aufgaben und Ziele zu bringen, egal ob beruflich oder privat.

Wer hat’s erfunden? Nicht die Schweizer. Sondern ein Mann namens Ryder Caroll! Der Digital Product Designer, geboren in Wien, jetzt in New York zuhause, wollte sein Leben und seinen Alltag besser strukturieren und organisieren. So entstand seine Bullet-Journal-Methode.

Mit Bullet Jorunal beginnen

Mit einem leeren Notizbuch Ihrer Wahl fängt alles an.

Warum ist ein Bullet Journal sinnvoll?

Laut dem Rowohlt-Verlag, der die deutsche Ausgabe von Ryder Carolls Buch „Die Bullet-Journal-Methode“ herausgibt, zeigt Ihnen die Methode, wie Sie endlich zum Pilot Ihres Lebens werden und nicht länger Passagier bleiben“.

Klingt zu schön, um wahr zu sein?

Sechs Gründe, warum das Bullet-Journal laut seiner Fans so viel besser ist als der gute alte Kalender:

  • 1 Buch, zig Funktionen: Ein Bullet Journal ist mehr als ein Kalender. Es ist zugleich auch Notizbuch, Projektplaner, Ideensammlung, Malbuch und vieles mehr.
  • Flexibel anpassbar: Gestalten Sie das Bullet Journal ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Sie entscheiden, was Sie in Ihrem persönlichen Planer benötigen – und worauf Sie lieber verzichten.
  • Achtsamkeit üben: Beim Gestalten Ihres individuellen Kalenders nehmen Sie sich automatisch Zeit, über Ihre To-Dos, Pläne und Ziele Gedanken zu machen. Die Methode hilft Ihnen, Ihre Tage bewusster zu gestalten.
  • Spaß haben und kreativ werden: Handlettering, kleine Skizzen und Zeichnungen, farbige Markierungen und vieles mehr machen Ihr Bullet Journal zu Ihrem ganz persönlichen, individuellen Notizbuch und Planer.
  • Ziele erreichen: Die Methode hilft Ihnen, langfristig Ziele zu verfolgen und zu messen.
  • Klarheit und Struktur in Ihren Alltag bringen: Das durchdachte, flexible System unterstützt Sie dabei, Ihre To-Dos und Termine festzuhalten und zu planen.

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Ideen für Ihr Bullet Journal

Das Geniale am Bullet Journaling: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Neben Ihren beruflichen und privaten To-Dos können Sie auf Extra-Seiten weitere Projekte und Ziele anlegen. Ein paar Ideen für Ihr Bullet-Journal:

  • Geburtstagskalender: Legen Sie einen eigenen Geburtstagskalender an, der eine Übersicht über das ganze Jahr bietet. Die einzelnen Geburtstage übernehmen Sie dann in die jeweiligen Tagespläne, um keinen Geburtstag zu vergessen.
  • Listen: Halten Sie auf Listen fest, welche Bücher Sie lesen oder welche Filme Sie sehen möchten. Sammeln Sie Rezeptideen, Vorsätze für das neue Jahr, Geschenkideen, Lieblingslieder, Zitate und vieles mehr.
  • Tracker: Mit einem Habit Tracker halten Sie bestimmte Gewohnheiten fest, um zu sehen, ob Sie zum Beispiel täglich ausreichend trinken, wie oft Sie Sport machen oder wann Sie ins Bett gehen. Haushalts-Tracker helfen Ihnen den Überblick über die Hausarbeit (Waschen, Staubsaugen, Müll runterbringen…) zu behalten.
Buchliste im Bullet Journal anlegen

Im Bullet Journal ist auch Platz für Listen aller Art. Halten Sie zum Beispiel fest, welche Bücher Sie lesen möchten.

Mehr Inspiration finden Sie auf punktkariert.de – dort listest Bloggerin Lea jede Menge Ideen auf, wie Sie Ihr Bullet Journal füllen können!

Was braucht man für ein selbstgestaltetes Bullet Journal?

Nicht viel: Ein Notizbuch mit leeren (oder linierten/karierten) Seiten und ein Stift reichen für den Anfang. Hilfreich ist auch ein Lineal.

Wer sich kreativ ausleben möchte, benötigt in der Regel ein wenig mehr: Stifte und Marker in verschiedenen Farben und Stärken, Washi-Tapes, farbige Büroklammern und mehr.

Bullet Journal für Anfänger

Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“: Sie gestalten Ihr Bullet Journal ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Wie fange ich an, ein Bullet Journal zu führen?

Schnappen Sie sich ein Notizbuch Ihrer Wahl, ganz egal, ob die Seiten leer, kariert oder liniert sind. Mit einem Stift und einem Lineal fangen Sie an, die Seiten zu gestalten.

Wichtig: Beim Bullet Journaling gibt es kein „richtig“ oder „perfekt“! Sie gestalten Ihr Journal so, wie es Ihnen gefällt und wie Sie es für Ihre Zwecke brauchen. Denn das Ziel ist, dass Sie mit Ihrem persönlichen Bullet Journal bestmöglich produktiv sein können und Ihre Ziele erreichen!

So legen Sie Ihr Bullet Journal an

  • Nummerieren Sie die Seiten Ihres Notizbuchs.
  • Auf den ersten Seiten legen Sie ein Inhaltsverzeichnis (Index) an, um Ihre Einträge später schneller finden zu können. Der Index ist natürlich zuerst leer; Sie füllen ihn mit jedem neuen Eintrag.
Bullet Journal anfangen

Das Inhaltsverzeichnis, auch Index, verschafft Ihnen einen Überblick über Ihre Einträge.

  • Auf den nächsten freien Seiten folgt ein Jahresüberblick.
  • Dann erstellen Sie Ihren Monatsplan. Er gibt Ihnen einen Überblick über den gesamten kommenden Monat. Lassen Sie auch Platz für Notizen.
  • Als nächstes legen Sie Ihre Wochen- und Tagespläne
  • Außerdem können Sie Extra-Seiten für Ihre persönliche Projekte oder Vorlieben hinzufügen.
  • Future Log: Meistens plant man das Bullet Journal Monat für Monat. Für alle künftigen Aufgaben und Termine, legen Sie Ihr sogenanntes „Future Log“ an. Hier sammeln Sie alles, was in (relativ) ferner Zukunft ansteht, und übertragen die Termine nach und nach in Ihre aktuelle Planung.
Wochenplan Bullet Journal

Im Wochenplan tragen Sie alle anstehenden Aufgaben und Termine ein.

So organisieren Sie Ihre To-Dos mit dem Bullet Journal

Sobald das Journal anlegt ist, können Sie Ihre Aufgaben und Termine eintragen und organisieren.

So funktioniert es:

  • Aufgaben versehen Sie mit Punkten (auf Englisch „bullet“).
  • Ist eine Aufgabe „erledigt“, streichen Sie den Punkt mit einem x durch.
  • Ist die Aufgabe noch „nicht erledigt“, machen Sie aus dem Punkt einen Pfeil > und verschieben die Aufgabe zum Beispiel auf den nächsten Tag.
  • Natürlich können Sie zusätzlich eigene Symbole verwenden, die Ihnen bei der Organisation Ihrer To-Dos helfen.
Aufgaben planen und abhaken im Bullet Journal

Erledigte Aufgaben und Termine werden im Bullet Journal mit einem „x“ versehen.

Tipp: Am besten legen Sie am Anfang Ihres Notizbuches eine Legende („Keys“) an, in der Sie alle verwendeten Symbole auflisten und erklären.

Beginnen Sie mit Ihrem eigenen Bullet Journal

Haben Sie keine Scheu, mit einem Bullet Journal anzufangen. Legen Sie einfach los und probieren Sie aus!

Vloggerin Lotti zeigt, wie Sie die ersten Seiten Ihres Bullet Journals gestalten können:

Zum Abschluss ein paar inspirierende und hilfreiche Blogs für Bullet-Journal-Anfänger:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude beim Gestalten Ihres ersten eigenen Bullet Journals!

Wenn Sie noch nicht ganz überzeugt sind, dann greifen Sie zu einem klassischen Buchkalender. Mit Bullets, also eigenen Symbolen für den Status Ihrer Aufgaben (ausstehend, erledigt, verschoben…) können Sie natürlich trotzdem arbeiten und so Ihre Aufgaben und Termine besser strukturieren und organisieren.

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<small>Bilder: Beitragsbild: © artursfoto/gettyimages/E+; Bild 1: ©Xsandra/gettyimages/E+; weitere Bilder: RAAB-Verlag<small>