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Checkliste für die Schwangerschaft: Das müssen Sie vor der Geburt erledigen

Herzlichen Glückwunsch – Sie sind schwanger und in neun Monaten begrüßen Sie ein neues Mitglied in der Familie. Wir geben Ihnen in diesem Artikel eine praktische Checkliste für die Zeit vor der Geburt an die Hand und zeigen Ihnen, welche Behördengänge, Anträge & Co. Sie während der Schwangerschaft erledigen sollten. Die wichtigsten Informationen haben wir in unserem PDF-Download „Checkliste für die Schwangerschaft“ kompakt für Sie zusammengefasst.

Frau macht Checkliste während Schwangerschaft

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

Warum hilft Ihnen eine Checkliste vor der Geburt?

Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Spannung und Vorfreude – ein neues Leben wächst heran und Sie können es kaum erwarten, Ihr Baby in den Armen zu halten. Doch vor der Geburt stehen einige offene Fragen im Raum: Welche Behördengänge sind zu erledigen? Welche Anträge müssen Sie vor der Geburt stellen? Und welche Vorbereitungen fallen sonst noch an? Die wichtigsten Antworten darauf finden Sie in diesem Artikel.

Tipp: Nutzen Sie die neun Monate der Schwangerschaft, um möglichst viel zu erledigen – dann können Sie die ersten Wochen mit Ihrem Baby umso mehr genießen.

Einige To-dos von Ihrer Liste für die Schwangerschaft sind zwingend vor der Geburt zu erledigen, andere können Sie zum größten Teil vorbereiten. Teilweise sind Fristen einzuhalten oder bestimmte Behörden aufzusuchen. Planen Sie Ihr Vorgehen vorausschauend – so schaffen Sie sich einen Puffer für etwaige Zwischenfälle oder für den Fall, dass das Baby etwas früher kommt.

In unserer „Checkliste für die Schwangerschaft“ haben wir die wichtigsten Schritte für Sie zusammengestellt. Laden Sie die kompakte Checkliste vor der Geburt ganz einfach als PDF herunter.

Checkliste Schwangerschaft: Was ist wann zu erledigen?

In den ersten Wochen mit Ihrem kleinen Schatz haben Sie viel um die Ohren. Neben Stillen, Spielen und gemeinsamen Glücksmomenten bleibt nicht viel Zeit für Bürokratie. Streichen Sie daher bereits während der Schwangerschaft möglichst viel von Ihrer To-Do-Liste. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorbereitungen wann zu treffen sind und an wen Sie sich wenden können.

Arbeitgeber informieren

Informieren Sie Ihren Arbeitgeber schnellstmöglich über Ihre Schwangerschaft. Ab diesem Zeitpunkt gelten für Sie der Mutterschutz und die damit verbundenen Ansprüche – so zum Beispiel ein besonderer Kündigungsschutz. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über die Arbeitsbedingungen vor und nach der Geburt. Teilen Sie ihm außerdem den voraussichtlichen Geburtstermin mit.

Tipp: Laut § 9 MuSchG und § 15 MuSchG bedarf es nur einer ärztlichen Bescheinigung zum Nachweis der Schwangerschaft, insofern der Arbeitgeber diese verlangt. In diesem Fall sind die Kosten von ihm zu tragen. Das Attest sollte außerdem den voraussichtlichen Termin der Entbindung enthalten.

Ärztliches Beschäftigungsverbot

Sollten Sie im Rahmen eines ärztlichen Beschäftigungsverbots außerhalb der Mutterschutzfrist nicht arbeiten können, dann bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber Mutterschutzlohn. Das kann zum Beispiel bei Komplikationen in der Schwangerschaft der Fall sein. Sie benötigen ein ärztliches Attest über das Beschäftigungsverbot und sollten dieses schnellstmöglich beim Arbeitgeber einreichen.

Gut zu wissen: Die Mutterschutzfrist liegt in der Regel im Zeitraum von sechs Wochen vor der errechneten Geburt bis acht Wochen nach der Entbindung.

Elternzeit anmelden

Bedenken Sie auch die Anmeldung der Elternzeit bei Ihrem Arbeitgeber. Dafür genügt ein formloser Antrag, wichtig sind aber die Schriftform und Ihre Unterschrift. Mütter oder Väter sollten die Anmeldung bis spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit vornehmen. Alternativ kann der werdende Papa für den Zeitraum rund um die Geburt frühzeitig Urlaub beantragen.

Tipp: Holen Sie sich vom Arbeitgeber eine schriftliche Bestätigung Ihrer Elternzeit ein.

Eltern mit Baby während der Elternzeit

In den ersten Wochen möchten Mama und Papa möglichst viel Zeit mit ihrem kleinen Nachwuchs verbringen – melden Sie daher beim Arbeitgeber rechtzeitig Elternzeit an.

Vorsorge, Hebamme & Geburtsort

Vor der Geburt steht eine Reihe von ärztlichen Untersuchungen an. Was Sie in Bezug auf ärztliche Vorsorge, Hebamme und Geburtsort vor der Geburt erledigen sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.

Vorsorgeuntersuchungen

Mit Beginn Ihrer Schwangerschaft nehmen Sie an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen teil – anfangs monatlich und später im Abstand von zwei Wochen. Sie bekommen zu Beginn einen Mutterpass, der alle Untersuchungsergebnisse erfasst.

Tipp: Haben Sie während der gesamten Schwangerschaft Ihren Mutterpass und die Krankenversichertenkarten auf allen Wegen mit dabei.

Hebamme finden

Ergänzend zur frauenärztlichen Praxis können Sie sich frühzeitig eine Hebamme suchen. Sie unterstützt werdende Eltern bis in die Wochen nach der Geburt. Abgesehen von Ultraschalluntersuchungen kann sie viele Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls durchführen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, möglichst früh mit der Suche nach einer Hebamme zu beginnen. Sind Sie unsicher, wie Sie beginnen sollen? Ihre Frauenarztpraxis, Geburtshäuser oder Beratungsstellen für Schwangere können Ihnen bei der Suche weiterhelfen.

Geburtsort festlegen

Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über den Ort, an dem die Geburt stattfinden soll. Informieren Sie sich gründlich, was das Richtige für Sie ist – Klinik, Geburtshaus oder Hausgeburt? Besuchen Sie zum Beispiel Informationsveranstaltungen verschiedener Einrichtungen, um die beste Wahl für sich zu treffen. Melden Sie die Geburt im Vorfeld an, wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben – insbesondere bei Geburtshäusern und Hausgeburten sollten Sie möglichst schnell handeln, denn die Kapazitäten sind knapp. Fällt Ihre Wahl auf ein Klinikum, dann informieren Sie sich direkt vor Ort, wann eine Anmeldung vorgenommen werden kann.

Geburtsvorbereitungskurse

Bei Geburtsvorbereitungskursen werden Eltern ausführlich zu wichtigen Themen rund um die Geburt beraten. Melden Sie sich für passende Kurse an und informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse bezüglich der Kostenübernahme. Ein guter Startpunkt für einen Geburtsvorbereitungskurs ist in etwa die 25. Schwangerschaftswoche. Zusätzlich können Sie weitere Kurse wie zum Beispiel einen Säuglingspflegekurs besuchen.

schwangere Frau besucht Geburtsvorbereitungskurs

Besuchen Sie während der Schwangerschaft einen Geburtsvorbereitungskurs – dort werden Sie über alles Wichtige rund um die Geburt informiert.

Behördengänge und Anträge während der Schwangerschaft

Behördengänge sind oft ein leidiges Thema auf der To-do-Liste für die Schwangerschaft. Wir informieren Sie über wichtige Erledigungen, die Sie bereits vor der Geburt abhaken oder zumindest vorbereiten können.

Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld sollten Sie in der Regel bei Ihrer Krankenkasse (gesetzlich Krankenversicherte) oder beim Bundesamt für Soziale Sicherung (privat Krankenversicherte oder Familienversicherte bei gesetzlicher Krankenkasse) beantragen. Sie benötigen eine Bescheinigung Ihrer frauenärztlichen Praxis, die Auskunft über den voraussichtlichen Geburtstermin gibt und etwa sieben Wochen vor dem Geburtstermin ausgestellt wird. Stellen Sie im Anschluss zeitnah den Antrag auf Mutterschaftsgeld. Nach der Geburt sollte die Geburtsurkunde nachgereicht werden.

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse bezüglich der künftigen Krankenversicherung für Ihr Baby und ob Sie bereits während der Schwangerschaft Formalitäten erledigen können.

Elterngeld & Kindergeld

Die Anträge für Elterngeld und Kindergeld können Sie während der Schwangerschaft vorbereiten, allerdings kann erst nach der Geburt ein Antrag gestellt werden. In Bezug auf das Kindergeld wenden Sie sich in der Regel an die Familienkasse bei der Agentur für Arbeit. Für das Elterngeld ist die zuständige Elterngeldstelle Ihr Ansprechpartner. Im Vorfeld können Sie für eine erste Orientierung mit dem Elterngeldrechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Elterngeld berechnen und planen.

Für Unverheiratete: Anträge während der Schwangerschaft

Bei unverheirateten Paaren stehen zusätzliche Wege auf der Checkliste vor der Geburt. Einerseits ist die Abgabe einer Vaterschaftsanerkennung bei einer zuständigen Stelle wie dem Standes- oder Jugendamt nötig. Dies wird im Idealfall bereits vor der Geburt erledigt und ist die Voraussetzung für die Eintragung des Vaters in der Geburtsurkunde.

Falls die Eltern ein gemeinsames Sorgerecht möchten, sollten sie während der Schwangerschaft eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgeben – dabei ist das zuständige Jugendamt der erste Ansprechpartner.

Tipp: Erkundigen Sie sich am besten direkt bei den zuständigen Behörden, welche Unterlagen Sie für die Vaterschaftsanerkennung und die gemeinsame Sorgerechtserklärung benötigen.

Schwangere Frau bereitet Erstausstattung für Baby vor

Die Erstausstattung für das Baby ist ein wichtiger Punkt auf Ihrer Checkliste für die Schwangerschaft.

Erstausstattung für das Baby

In den ersten Wochen mit Ihrem Neugeborenen haben Sie wenig Gelegenheit für Einkäufe und Erledigungen. Daher ist es ratsam, die Erstausstattung für Ihr Baby während der Schwangerschaft möglichst vollständig vorzubereiten. Die Zeit um die 30. Schwangerschaftswoche ist gut geeignet, um sich diesem Punkt auf der Checkliste vor der Geburt zu widmen. Viele Eltern kennen bereits das Geschlecht Ihres Babys und können Kleidung, Einrichtung, Spielzeug & Co. darauf abstimmen.

Was benötigen Sie, wenn Ihr kleiner Neuankömmling das Licht der Welt erblickt? In der folgenden Checkliste sehen Sie, an welche Besorgungen Sie vor der Geburt denken sollten:

  • Einrichtung und Ausstattung für das Kinderzimmer
  • Kleidung für das Baby (abgestimmt auf die Jahreszeit)
  • Pflegeprodukte und Badeutensilien
  • Materialien zum Wickeln
  • Kinderwagen, Tragetuch und andere Helfer für draußen
  • Utensilien rund um Babynahrung und Stillen
  • Erste Spielsachen und Kuscheltiere
  • Sicherheitshilfen, zum Beispiel Babyphone und Erste-Hilfe-Set

Weitere To-dos auf Ihrer Liste für die Schwangerschaft

Denken Sie bereits in der Schwangerschaft an die Zukunft – damit beugen Sie späterer Zeitnot vor und erleichtern sich die Wochen nach der Geburt. Suchen Sie frühzeitig einen Kinderarzt, denn spätestens die U3 (eine der ersten Untersuchungen bei Ihrem Baby) wird in einer kinderärztlichen Praxis durchgeführt. Beginnen Sie mit der Suche etwa im letzten Drittel der Schwangerschaft.

Ähnlich verhält es sich mit einem Krippen- oder Kitaplatz. Je nachdem, wie schnell Sie wieder in Ihren Job einsteigen möchten, sollten Sie sich frühzeitig Gedanken um die Betreuung Ihres Nachwuchses machen. Die Plätze in den Einrichtungen sind oftmals sehr gefragt, daher gilt: je früher desto besser.

Während der Schwangerschaft können Sie sich Zeit nehmen, um die Geburtsanzeige Ihres Babys vorzubereiten. Entweder in einer Zeitungsanzeige oder per Karte – viele Eltern möchten ihr großes Glück mit Familie, Freunden und Bekannten teilen. Lassen Sie sich inspirieren und die Vorfreude groß werden! In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Geburtskarten. Suchen Sie Ihr Lieblingsmotiv und überlegen Sie, welcher Text Ihre Nachricht zieren soll. Inspiration finden Sie in unserem Beitrag zu den schönsten Sprüchen für Geburtskarten. Nach der Geburt können Sie dann ein Foto und die Daten Ihres Kindes eintragen.

Für die Glückwünsche und Geschenke, die Sie von Freunden und Familie nach der Geburt erhalten, können Sie sich mit einer individuellen Danksagungskarte bedanken.

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Tipp: Wie wäre es, wenn Sie die Vorfreude auf Ihren Nachwuchs mit einer Babyparty (Babyshower) feiern? Wie Sie eine Babyparty organisieren, erfahren Sie in unserem Magazin. Passend dazu finden Sie in unserem Shop eine Vielfalt an kreativen Einladungskarten für Ihre Babyparty.

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Nicht vergessen: Die Kliniktasche für die Geburt packen

Der große Tag rückt immer näher: Etwa 10 Wochen vor dem Entbindungstermin ist es ratsam, eine Kliniktasche für die Geburt zu packen. Sobald es losgeht, verlieren Sie dann nicht mehr viel Zeit. Die folgende Checkliste für die Kliniktasche zur Geburt zeigt, welche Dokumente und Utensilien Sie einpacken sollten:

  • Bequeme Kleidung inklusive Wechselsachen, dicke Socken, eine warme Jacke oder einen Pullover, Schlafsachen, Bademantel sowie Oberteile, die sich zum Stillen eignen
  • Gemütliche Hausschuhe
  • Still-BH und Stilleinlagen
  • Artikel zur Körperpflege und Medikamente
  • Haargummis
  • Snacks oder Obst für zusätzliche Energie
  • Handtücher und Waschlappen
  • Wegwerfslips und saugfähige Binden
  • Zur Ablenkung: Lieblings-Playlist, Magazine, Bücher etc.
  • Kleidung für das Baby, Windeln und Babydecke
  • Bei Bedarf: Autositz für die Heimfahrt, Kinderwagen oder Tragetuch
  • Dokumente: Personalausweis, Krankenversichertenkarte und Mutterpass sowie Geburts- oder Heiratsurkunde beziehungsweise Familienstammbuch

Tipp: Haben Sie bereits Kinder? Dann ist es empfehlenswert, rechtzeitig einen Babysitter für die Geschwisterchen zu organisieren, der in der Zeit um den errechneten Geburtstermin flexibel einspringen kann.

Schwangere Frau packt Kliniktasche vor der Geburt

Die Kliniktasche für die Geburt packen Sie idealerweise nicht erst am letzten Tag.

Checkliste für die Schwangerschaft: Jetzt als PDF downloaden

Die Vorfreude ist groß – bald halten Sie Ihr kleines Wunder in den Armen. Damit Sie die Schwangerschaft und die ersten Wochen nach der Geburt möglichst entspannt genießen können, haben wir eine Checkliste für die Zeit vor der Geburt als PDF für Sie zusammengestellt. Darin finden Sie eine Übersicht, welche Anträge, Einkäufe und sonstige Erledigungen Sie vor der Geburt vornehmen sollten.

In einem weiteren Artikel haben wir außerdem wichtige Informationen und eine Checkliste für die Zeit nach der Geburt für Sie zusammengestellt.

Haben Sie noch andere Fragen zum Thema Baby und Schwangerschaft? Dann stöbern Sie in unserem Magazin und erfahren Sie mehr über Ihr erstes Babyfotoshooting oder wie Sie mit kreativen Ideen die schönsten Momente Ihrer Schwangerschaft festhalten können.

Sind Sie noch auf der Suche nach der perfekten Karte für Ihre Geburtsanzeige? In unserem Shop erwartet Sie eine große Auswahl an niedlichen Motiven von Geburtskarten bis hin zu Dankeskarten.

Bildnachweis: Titelbild: © nataliaderiabina/stock.adobe.com, Bild 1: © Jacob Lund/stock.adobe.com, Bild 2: © nenetus/stock.adobe.com, Bild 3: © fotoduets/stock.adobe.com, Bild 4: © Trendsetter Images/stock.adobe.com.